EasyUC
4.8.7

Administration

Automatische Benutzer-Provisionierung

Regeln je Standort, nach denen EasyUC neue CUCM-Benutzer erkennt und Geräte selbstständig anlegt.

EasyUC · Version 4.8.7

In EasyUC: EasyUC Cisco → Verwaltung → CUCM & Bereitstellung → Automatische Bereitstellung → Erstellen

Wozu dient das

Die automatische Bereitstellung nimmt Ihnen die Einzelanlage ab. EasyUC durchsucht in einem festen Abstand die Endbenutzer im CUCM. Passt ein neuer Benutzer zu einer Regel, legt EasyUC für ihn an, was die Regel vorsieht: IP-Telefon, Jabber-Clients, Geräteprofil, Remote Destination Profile oder Mobile Identity, Sprachbox und ein Translation Pattern.

Eine Regel gehört zu einem Standort und einem Paket. Welche Benutzer sie trifft, bestimmen Attribute: entweder Felder des CUCM-Endbenutzers oder Attribute aus einem LDAP-Verzeichnis, das als externe Quelle eingerichtet ist. Alternativ importieren Sie eine CSV-Datei mit Benutzer-IDs. Die Geräte entstehen aus den Vorlagen des Pakets per AXL im CUCM. Nach dem Lauf kann EasyUC eine E-Mail mit dem Ergebnis senden.

Voraussetzungen

  • Rolle ROLE_APP_ADMIN. Nur mit dieser Rolle zeigt die Oberfläche das Menü Verwaltung.
  • Das Modul cucm ist freigeschaltet. Ohne dieses Modul sperrt die Oberfläche die Seite.
  • Eine aktive CUCM-Verbindung ist in der Kopfzeile ausgewählt. Die Seite arbeitet immer mit dieser Verbindung.
  • Der Standort hat mindestens ein Paket. Die Auswahlliste enthält nur Standorte, denen Pakete zugewiesen sind.
  • Das Paket enthält Vorlagen für alles, was die Regel anlegen soll (Telefonmodell, Jabber-Clients, Geräteprofil, Benutzer, Translation Pattern).
  • Der Standort hat Nummernbereiche für die automatische Vergabe.
  • Für den Abgleich über LDAP: eine externe Quelle vom Typ LDAP.
  • Für E-Mails: eine funktionierende SMTP-Konfiguration.

Schritt für Schritt: Regel anlegen

  1. Wählen Sie in der Kopfzeile den Arbeitsbereich EasyUC Cisco.
  2. Öffnen Sie Verwaltung → CUCM & Bereitstellung → Automatische Bereitstellung. Die Seite heißt Automatische Benutzereinrichtung.
  3. Klicken Sie auf Erstellen. Der Dialog Konfiguration für automatische Benutzereinrichtung erstellen öffnet sich.
  4. Wählen Sie den Standort und danach das Paket.
  5. Setzen Sie bei Bedarf Möchten Sie für diesen Standort eine CSV-Datei mit Endbenutzer-IDs importieren? und wählen Sie die Datei.
  6. Klicken Sie auf Nächster Schritt. Der Dialog Konfiguration für automatische Benutzereinrichtung aktualisieren öffnet sich.
  7. Legen Sie im Abschnitt Endbenutzer-Attribute fest, woran die Regel Benutzer erkennt. Für CUCM-Felder wählen Sie das Attribut unter Endbenutzer-Attribut wählen, das zum Paket passt und tippen die Werte unter Attribut hinzufügen (Wort eintippen und Enter drücken) ein. Für LDAP setzen Sie Möchten Sie eine LDAP-Verbindung zum Abgleich der Attribute verwenden? und wählen LDAP Connection (External Source) und das LDAP-Attribut.
  8. Fügen Sie mit Neues Attribut hinzufügen weitere Bedingungen hinzu.
  9. Wählen Sie im Abschnitt Automatische Endbenutzer-Konfigurationen die Endbenutzer-Vorlage.
  10. Richten Sie unter IP-Telefon das Tischtelefon ein: Modell und Vorlage, dazu entweder LDAP-Felder für die MAC-Adresse verwenden? oder Aktivierungscode aktivieren?.
  11. Setzen Sie unter Softphones die Haken für die gewünschten Jabber-Clients.
  12. Wählen Sie bei Bedarf Geräteprofil-Vorlage sowie unter RD/MI entweder RD mit RDP-Vorlage oder MI mit MI-Vorlage und Gerät.
  13. Aktivieren Sie bei Bedarf Erstellen von Translation Patterns aktivieren? und füllen Sie Vorlage, Number of last digits, Präfix und Sufix. Unter den Feldern zeigt der Dialog das Ergebnis an einer Beispielnummer.
  14. Aktivieren Sie bei Bedarf E-Mail-Versand aktivieren?, wählen Sie Als HTML senden oder Als PDF-Anhang senden und tragen Sie die Empfänger ein.
  15. Wählen Sie die Besetzt-Steuerung (1 oder 2) und setzen Sie bei Bedarf Anrufbeantworter aktivieren?.
  16. Klicken Sie auf Speichern.

Schritt für Schritt: Betrieb starten und überwachen

  1. Klicken Sie in der Zeile der Regel auf Konfigurationsaktion → Einrichtung starten. Erst dann nimmt die Regel an den Scans teil.
  2. Schalten Sie oben Automatische Einrichtung aktivieren ein und bestätigen Sie die Rückfrage Möchten Sie die automatische Einrichtung aktivieren? mit Ja, ausführen.
  3. Wählen Sie unter Nach neuen Benutzern suchen den Abstand: alle 1, 2, 4, 6, 12 oder 24 Stunden. Die Einträge sind englisch beschriftet (Every 2 hours).
  4. Prüfen Sie unter Nächster Scan startet um den nächsten Lauf.
  5. Klicken Sie für einen sofortigen Lauf auf Jetzt scannen und bestätigen Sie Möchten Sie jetzt nach neuen Benutzern suchen?.
  6. Öffnen Sie Konfigurationsaktion → Logs anzeigen. Die Standort-Logs zeigen je Benutzer Log-Typ, Log-Nachricht und Status (ausstehend, erfolgreich, nicht erfolgreich).
  7. Klicken Sie auf Endbenutzer ohne AUS-Konfiguration, um Benutzer zu sehen, die bei den Scans zu keiner Regel gepasst haben.
  8. Mit Konfigurationsaktion → Einrichtung stoppen nehmen Sie eine Regel aus dem Betrieb.

Felder und Optionen

Felder und Optionen
Feld / AktionBedeutung und Verwendung
Standort / PaketBestimmen Nummernbereiche und Vorlagen der Regel.
Endbenutzer-Attribut / AttributwerteEin Benutzer passt, wenn das gewählte Attribut einen der eingetragenen Werte hat. Mehrere Attribute lassen sich kombinieren.
LDAP Connection (External Source)Externe Quelle vom Typ LDAP. Das Feld ist englisch beschriftet.
Soll EasyUC wirklich ein Gerät anlegen, obwohl die Telefonnummer des Endbenutzers bereits von einem anderen Endbenutzer oder einer Leitung belegt ist?Erlaubt die Anlage trotz belegter Nummer. Das Gerät teilt sich dann die Leitung. Standardmäßig lehnt EasyUC den Benutzer in diesem Fall ab.
Endbenutzer-VorlageBenutzervorlage für die Regel. Wählen Sie hier die am Standort hinterlegte Vorlage, weist der Dialog darauf hin, dass die Standortvorgabe damit ignoriert wird.
LDAP-Felder für die MAC-Adresse verwenden?EasyUC liest die MAC-Adresse des Telefons aus dem unter Select LDAP attribute for MAC address gewählten LDAP-Attribut.
Aktivierungscode aktivieren?Legt das Telefon für das Onboarding per Aktivierungscode an. Nur wählbar, wenn die CUCM-Verbindung Aktivierungscodes unterstützt.
SoftphonesJabber für Windows/Mac, Jabber für Android, Jabber für iPhone, Jabber für Tablet. Ein Client ist nur wählbar, wenn das Paket eine passende Vorlage enthält.
RD/MIRD legt ein Remote Destination Profile an, MI eine Mobile Identity an einem Jabber-Mobilgerät. Die Oberfläche kennzeichnet MI als empfohlen, wenn ein passender Client gewählt ist.
Translation PatternLegt je Benutzer ein Translation Pattern an. Das Pattern entsteht aus den letzten N Ziffern der Rufnummer plus Präfix und Suffix.
Besetzt-SteuerungBusy Trigger der Leitung: 1 oder 2.
Anrufbeantworter aktivieren?Legt zusätzlich eine Sprachbox an.
ListenspaltenStandort, Paket, Felder (Endbenutzer oder LDAP, bei CSV der Hinweis „CSV importiert“), BT, Anrufbeantworter, RD, MI, DP, Benutzervorlage, Telefon, PC, Android, iPhone, Tablet, Einrichtung starten, Einrichtung abgeschlossen.

Ergebnis prüfen und Fehler eingrenzen

  • Die Spalte Einrichtung starten zeigt, ob die Regel läuft. Nächster Scan startet um nennt den nächsten Termin.
  • In den Standort-Logs steht je Benutzer ein Eintrag mit Status erfolgreich oder nicht erfolgreich. Über Konfiguration anzeigen und Statistik anzeigen sehen Sie Details zum Lauf.
  • Kein Scan findet statt: Automatische Einrichtung aktivieren ist aus, oder es wurde noch kein Abstand gewählt. Die Seite zeigt dann den Hinweis, den ersten Scan zu starten.
  • Ein Benutzer wird nicht erfasst: Er steht unter Endbenutzer ohne AUS-Konfiguration. Vergleichen Sie Attribut und Wert mit dem CUCM-Benutzer. Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen zählen.
  • Ein Client oder Modell ist nicht wählbar: Im Paket fehlt die passende Vorlage.
  • Eine Regel lässt sich nach dem ersten Lauf nur noch eingeschränkt ändern. Bearbeiten erscheint im Aktionsmenü nur, solange die Regel noch nicht ausgeführt wurde.
  • Nach einem Teilfehler nicht blind Jetzt scannen wiederholen. Prüfen Sie erst im Log, welche Objekte bereits angelegt wurden.

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