ACD & Vermittlungsplatz
Call Control Groups und CTI-Ports
CTI Application User und CTI-Ports im CUCM anlegen, auf denen EasyUC Anrufe hält und Ansagen spielt.
In EasyUC: Calling Features → Anrufe → Call Control Groups
Die Bilder stammen aus der EasyUC-Lab-Umgebung. Namen und Beispielwerte dienen der Orientierung. Eine abweichende Oberflächensprache ist am jeweiligen Bild angegeben.
Wozu dient das
Ein CTI-Port ist ein virtuelles Telefon im CUCM. EasyUC nimmt jeden Anruf eines Skripts auf einem solchen Port an, spielt darüber Ansagen und hält den Anrufer, bis er vermittelt wird. Jeder gleichzeitig gehaltene Anruf belegt einen Port. Eine Call Control Group fasst eine Anzahl Ports mit gemeinsamem Device Pool und gemeinsamen Calling Search Spaces zusammen.
Damit EasyUC die Ports steuern darf, braucht es im CUCM einen Application User mit CTI-Rollen. EasyUC legt diesen Benutzer auf Wunsch selbst an, vergibt die Rollen und ordnet ihm jeden angelegten CTI-Port und RoutePoint als Controlled Device zu. Der Media-Server meldet sich mit diesem Benutzer per JTAPI am CUCM an.
Die Ports werden per AXL als Gerät vom Typ CTI Port mit je einer Leitung aus einem fortlaufenden Nummernblock angelegt.
Voraussetzungen
- Lizenzmodule
cucmundacd. Die Seite ist nur mit beiden erreichbar. - Berechtigung:
ROLE_APP_ACD_WORKSPACEundROLE_APP_ACD_CCGzum Ansehen, zusätzlichROLE_APP_ACD_CCG_EDITzum Ändern. Administratoren mitROLE_APP_ADMIN,ROLE_OWNER,ROLE_ADMINoderROLE_SUPER_ADMINhaben alle Rechte des Bereichs. - Eine CUCM-Verbindung mit AXL-Zugriff. Auf dem CUCM müssen die Dienste Cisco AXL Web Service und Cisco CTIManager laufen.
- Ein freier, zusammenhängender Nummernblock in der Größe der Portanzahl.
- Device Pool, Calling Search Space für das Gerät und für die Leitung. Der Line-CSS muss alle Nummern erreichen, an die später vermittelt wird.
- Der Media-Server muss die Telefone und umgekehrt per RTP erreichen. EasyUC verwendet je CTI-Port einen eigenen UDP-Port ab 16384. Zwischen CTI-Ports und Telefonen muss G.711 erlaubt sein.
Schritt für Schritt: CTI Application User anlegen
Schritt für Schritt: Call Control Group mit CTI-Ports anlegen
Schritt für Schritt: Ports nachträglich zuordnen, Gruppe ändern oder löschen
Felder und Optionen
| Feld / Aktion | Bedeutung und Verwendung |
|---|---|
| Benutzer-ID | Name des Application Users im CUCM, höchstens 64 Zeichen. |
| Passwort | Kennwort des Application Users. Ein leeres Feld mit dem Zusatz unverändert behält das gespeicherte Kennwort. |
| Status des CTI Application Users | nicht definiert, im CUCM, Rollen und Geräte vollständig, nicht im CUCM, im CUCM, aber unvollständig, CUCM nicht erreichbar. |
| Rollen | EasyUC vergibt: Standard CTI Enabled, Standard CTI Allow Call Monitoring, Standard CTI Allow Control of Phones supporting Connected Xfer and conf, Standard CTI Allow Control of All Devices. Hinter fehlt stehen nicht vergebene Rollen. |
| Telefone | Zugeordnete von erwarteten Geräten (CTI-Ports und RoutePoints). |
| Name | Pflicht. Bezeichnung der Gruppe in EasyUC. |
| Präfix | Namensbestandteil der CTI-Port-Geräte. Vorgabe CCG, höchstens 8 Zeichen. |
| Ports | Anzahl der CTI-Ports, 1 bis 50. Entspricht der Zahl gleichzeitig gehaltener Anrufe dieser Gruppe. |
| Startnummer | Pflicht. Erste Leitungsnummer. Die weiteren Ports erhalten die folgenden Nummern. |
| Beschreibung | Beschreibung der Geräte im CUCM. Ohne Angabe „EasyUC ACD CTI Port“ mit der Nummer. |
| Device Pool | Device Pool der Ports. Standard verwendet Default. |
| Alerting-Name | Anzeigename der Leitungen. |
| Telefon CSS | Calling Search Space des Geräts. Keine ist möglich. |
| Telefonnummer CSS | Calling Search Space der Leitung. Er muss die Nummern erreichen können, die angerufen werden sollen. |
| Leitungsbenennung | Muster für den Anzeigenamen je Leitung. {n} wird durch die Leitungsnummer ersetzt, {i} durch die laufende Nummer des Ports. Beispiel: Zentrale {n}. |
Ergebnis prüfen und Fehler eingrenzen
- Der CTI Application User zeigt im CUCM, Rollen und Geräte vollständig, und in der Gruppenliste stehen beide Zähler auf der vollen Portanzahl.
- Angelegt, aber nicht registriert: Der Media-Server hat sich noch nicht angemeldet oder dem Benutzer fehlen Geräte. Klicken Sie auf Alle Ports zuordnen und aktualisieren Sie nach kurzer Zeit die Seite.
- Name und Startnummer erforderlich. Eines der Pflichtfelder fehlt.
- Device Pool und CSS müssen von Hand eingetragen werden. Die Listen konnten nicht aus dem CUCM gelesen werden. Die Meldung darüber nennt den Grund. Mit Erneut versuchen laden Sie neu.
- Speichern fehlgeschlagen. oder eine Meldung des CUCM: meist ist eine Nummer des Blocks in der Partition bereits vergeben.
- Vermittlungen an bestimmte Ziele scheitern: Der Telefonnummer CSS der Gruppe erreicht die Partition des Ziels nicht.
- Für den Vermittlungsplatz prüft die Prüfliste zusätzlich die Leitungen der Ports: Max Calls mindestens 2 und Busy Trigger 1. EasyUC setzt diese Werte beim Anlegen nicht. Stellen Sie sie an den Leitungen im CUCM ein, wenn die Prüfliste es verlangt.
- Kein Ton in beide Richtungen: RTP zwischen Telefonen und Media-Server ist blockiert, oder die Region erlaubt kein G.711 und es steht kein Transcoder bereit.