EasyUC
4.8.7

Installation, Updates & Sicherung

Sicherungen zeitgesteuert auf einen externen Server übertragen

Remote-Ziel per SFTP, FTPS oder FTP einrichten, Zeitplan festlegen und den Verlauf prüfen.

EasyUC · Version 4.8.7

In EasyUC: Manager → Sicherung → Remote-Ziel / Zeitplan / Verlauf

Wozu dient das

Eine Sicherung, die nur auf der Appliance liegt, hilft bei einem Ausfall der Appliance nicht. Der Manager überträgt Sicherungen deshalb auf einen Server Ihrer Wahl, per SFTP, FTPS oder FTP. Die Verbindung geht von der Appliance aus.

Der Zeitplan erstellt Datenbank-Backups oder Vollsicherungen automatisch und überträgt sie. Auf dem Server gilt eine Aufbewahrung nach Anzahl, getrennt für Datenbank-Backups und Vollsicherungen.

Voraussetzungen

  • Anmeldung am Manager.
  • Ein Server mit SFTP-, FTPS- oder FTP-Zugang und einem Konto mit Schreibrecht im Zielverzeichnis. Empfohlen ist SFTP.
  • Netzwerkfreigabe von der Appliance zum Server (SFTP: TCP 22, FTP/FTPS: TCP 21, jeweils als Vorgabe).
  • Für geplante Vollsicherungen: mindestens ein hinterlegter Backup-Schlüssel und bei SFTP ein bestätigter Host-Key.

Schritt für Schritt: Remote-Ziel einrichten

  1. Öffnen Sie im Manager die Seite Sicherung und gehen Sie zur Karte Remote-Ziel.
  2. Wählen Sie das Protokoll: SFTP (SSH), FTPS (FTP ueber TLS) oder FTP (unverschluesselt).
  3. Tragen Sie Host, Port, Benutzer und Passwort ein. Bei SFTP können Sie stattdessen einen privaten Schlüssel mit Passphrase hinterlegen.
  4. Tragen Sie das Zielverzeichnis ein, zum Beispiel backups/easyuc.
  5. Legen Sie Aufbewahrung DB-Backups und Aufbewahrung Vollsicherungen fest.
  6. Schalten Sie Uebertragung aktiv ein und wählen Sie Speichern.
  7. Wählen Sie Verbindung testen. Das Ergebnis zeigt die vorhandenen Dateien im Verzeichnis und bei SFTP den Host-Key des Servers.
  8. Gleichen Sie bei SFTP den angezeigten Fingerprint mit dem Betreiber des Servers ab und wählen Sie erst dann Host-Key bestaetigen.

Schritt für Schritt: Zeitplan festlegen

  1. Gehen Sie zur Karte Zeitplan und schalten Sie Zeitplan aktiv ein.
  2. Wählen Sie die Art: Datenbank-Backup (nur DB) oder Vollsicherung.
  3. Wählen Sie den Rhythmus: Stuendlich, Taeglich, Woechentlich, Monatlich oder Eigener Cron-Ausdruck.
  4. Tragen Sie je nach Rhythmus Uhrzeit, Wochentag, Tag im Monat oder den Cron-Ausdruck ein.
  5. Tragen Sie bei der Art Vollsicherung das Wartungsfenster von … bis ein und entscheiden Sie über Danach auf das Remote-Ziel uebertragen.
  6. Prüfen Sie die Zeitzone.
  7. Wählen Sie Zeitplan speichern. Die Karte zeigt danach „Naechster Lauf: …“.
  8. Prüfen Sie nach dem ersten Lauf die Karte Verlauf.

Felder und Optionen

Felder und Optionen
Feld / AktionBedeutung und Verwendung
ZielverzeichnisOhne führenden Schrägstrich relativ zum Login-Verzeichnis, mit Schrägstrich absolut. Wird angelegt, falls es nicht existiert.
Aufbewahrung DB-BackupsAnzahl der Datenbank-Backups auf dem Server. Standard 7. 0 = alles behalten.
Aufbewahrung VollsicherungenAnzahl der Vollsicherungen auf dem Server. Standard 2. 0 = alles behalten.
Bestaetigter Host-KeyDer bestätigte Fingerprint des SFTP-Servers. Danach lehnt der Manager jeden anderen Host-Key ab. Entfernen löscht die Bestätigung.
Zertifikatsfehler ignorierenNur bei FTPS, für selbstsignierte Zertifikate. Nicht empfohlen.
Alle… StundenAbstand beim stündlichen Rhythmus, 1 bis 23.
Tag im Monat1 bis 28, damit der Lauf in jedem Monat stattfindet.
Cron-AusdruckFünf Felder: Minute, Stunde, Tag, Monat, Wochentag. Beispiel 0 3 * * 1-5 = werktags um 03:00 Uhr. Vorgabe 30 2 * * *.
WartungsfensterPflicht für geplante Vollsicherungen. Vorschlag 02:00 bis 05:00. Läufe außerhalb werden als übersprungen protokolliert.
ZeitzoneVorgabe Europe/Berlin.
DB sichern & uebertragenErstellt sofort ein Datenbank-Backup und überträgt es.
Vollsicherung & uebertragenErstellt sofort eine Vollsicherung und überträgt sie nach der Freigabe der Instanz.
VerlaufDie letzten Übertragungen mit Start, Art, Auslöser, Status, Datei, Größe, Dauer und Meldung.

Ergebnis prüfen und Fehler eingrenzen

  • Der Verlauf zeigt den Lauf mit Datei und Größe, und die Datei liegt auf dem Server.
  • „Geplante Vollsicherung fehlgeschlagen: kein Backup-Schluessel“ als Banner: Hinterlegen Sie unter Backup-Schluessel einen Public Key.
  • „Ohne Backup-Schluessel ist der Zeitplan fuer Vollsicherungen deaktiviert.“: Der Zeitplan lässt sich so nicht speichern.
  • Warnung „weicht vom bestaetigten Host-Key ab“: Der Server hat seinen Schlüssel gewechselt oder die Verbindung führt zu einem anderen System. Bestätigen Sie erst nach Rückfrage beim Betreiber.
  • Vollsicherungen werden per SFTP nur mit bestätigtem Host-Key übertragen oder importiert. Datenbank-Backups laufen ohne Bestätigung weiter, mit Warnung.
  • Scheitert eine Übertragung, bleibt das lokale Archiv gültig. Der Verlauf nennt den Fehler.
  • Ein geplanter Lauf wird als übersprungen protokolliert, wenn er außerhalb des Wartungsfensters liegt oder eine andere Sicherung oder Wiederherstellung läuft.
  • FTP überträgt Zugangsdaten im Klartext. Die Vollsicherung selbst bleibt verschlüsselt, das Datenbank-Backup nicht.
  • Die Seite schreibt Umlaute in ihren Beschriftungen als ae, oe und ue. Dieses Kapitel gibt die Beschriftungen so wieder, wie die Oberfläche sie zeigt.

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