Installation, Updates & Sicherung
Sicherungen zeitgesteuert auf einen externen Server übertragen
Remote-Ziel per SFTP, FTPS oder FTP einrichten, Zeitplan festlegen und den Verlauf prüfen.
In EasyUC: Manager → Sicherung → Remote-Ziel / Zeitplan / Verlauf
Wozu dient das
Eine Sicherung, die nur auf der Appliance liegt, hilft bei einem Ausfall der Appliance nicht. Der Manager überträgt Sicherungen deshalb auf einen Server Ihrer Wahl, per SFTP, FTPS oder FTP. Die Verbindung geht von der Appliance aus.
Der Zeitplan erstellt Datenbank-Backups oder Vollsicherungen automatisch und überträgt sie. Auf dem Server gilt eine Aufbewahrung nach Anzahl, getrennt für Datenbank-Backups und Vollsicherungen.
Voraussetzungen
- Anmeldung am Manager.
- Ein Server mit SFTP-, FTPS- oder FTP-Zugang und einem Konto mit Schreibrecht im Zielverzeichnis. Empfohlen ist SFTP.
- Netzwerkfreigabe von der Appliance zum Server (SFTP: TCP 22, FTP/FTPS: TCP 21, jeweils als Vorgabe).
- Für geplante Vollsicherungen: mindestens ein hinterlegter Backup-Schlüssel und bei SFTP ein bestätigter Host-Key.
Schritt für Schritt: Remote-Ziel einrichten
Schritt für Schritt: Zeitplan festlegen
Felder und Optionen
| Feld / Aktion | Bedeutung und Verwendung |
|---|---|
| Zielverzeichnis | Ohne führenden Schrägstrich relativ zum Login-Verzeichnis, mit Schrägstrich absolut. Wird angelegt, falls es nicht existiert. |
| Aufbewahrung DB-Backups | Anzahl der Datenbank-Backups auf dem Server. Standard 7. 0 = alles behalten. |
| Aufbewahrung Vollsicherungen | Anzahl der Vollsicherungen auf dem Server. Standard 2. 0 = alles behalten. |
| Bestaetigter Host-Key | Der bestätigte Fingerprint des SFTP-Servers. Danach lehnt der Manager jeden anderen Host-Key ab. Entfernen löscht die Bestätigung. |
| Zertifikatsfehler ignorieren | Nur bei FTPS, für selbstsignierte Zertifikate. Nicht empfohlen. |
| Alle… Stunden | Abstand beim stündlichen Rhythmus, 1 bis 23. |
| Tag im Monat | 1 bis 28, damit der Lauf in jedem Monat stattfindet. |
| Cron-Ausdruck | Fünf Felder: Minute, Stunde, Tag, Monat, Wochentag. Beispiel 0 3 * * 1-5 = werktags um 03:00 Uhr. Vorgabe 30 2 * * *. |
| Wartungsfenster | Pflicht für geplante Vollsicherungen. Vorschlag 02:00 bis 05:00. Läufe außerhalb werden als übersprungen protokolliert. |
| Zeitzone | Vorgabe Europe/Berlin. |
| DB sichern & uebertragen | Erstellt sofort ein Datenbank-Backup und überträgt es. |
| Vollsicherung & uebertragen | Erstellt sofort eine Vollsicherung und überträgt sie nach der Freigabe der Instanz. |
| Verlauf | Die letzten Übertragungen mit Start, Art, Auslöser, Status, Datei, Größe, Dauer und Meldung. |
Ergebnis prüfen und Fehler eingrenzen
- Der Verlauf zeigt den Lauf mit Datei und Größe, und die Datei liegt auf dem Server.
- „Geplante Vollsicherung fehlgeschlagen: kein Backup-Schluessel“ als Banner: Hinterlegen Sie unter Backup-Schluessel einen Public Key.
- „Ohne Backup-Schluessel ist der Zeitplan fuer Vollsicherungen deaktiviert.“: Der Zeitplan lässt sich so nicht speichern.
- Warnung „weicht vom bestaetigten Host-Key ab“: Der Server hat seinen Schlüssel gewechselt oder die Verbindung führt zu einem anderen System. Bestätigen Sie erst nach Rückfrage beim Betreiber.
- Vollsicherungen werden per SFTP nur mit bestätigtem Host-Key übertragen oder importiert. Datenbank-Backups laufen ohne Bestätigung weiter, mit Warnung.
- Scheitert eine Übertragung, bleibt das lokale Archiv gültig. Der Verlauf nennt den Fehler.
- Ein geplanter Lauf wird als übersprungen protokolliert, wenn er außerhalb des Wartungsfensters liegt oder eine andere Sicherung oder Wiederherstellung läuft.
- FTP überträgt Zugangsdaten im Klartext. Die Vollsicherung selbst bleibt verschlüsselt, das Datenbank-Backup nicht.
- Die Seite schreibt Umlaute in ihren Beschriftungen als ae, oe und ue. Dieses Kapitel gibt die Beschriftungen so wieder, wie die Oberfläche sie zeigt.