EasyUC

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Deployment-Typen wechseln

Welche Modulkombinationen möglich sind, welche Komponenten dann laufen und was beim Wechsel passiert.

Gilt für: EasyUC 4.8.7 Stand: Oktober 2026

Module

EasyUC hat drei Hauptmodule: cucm, acd und teams. Die Kombination der aktiven Module bestimmt den Deployment-Typ, etwa CUCM + ACD oder Teams + ACD. Die Kernkomponenten laufen in jeder Kombination.

Seit 4.8.7 gibt es zusätzlich Presence Sync (presence). Der Dienst gleicht den Anrufstatus zwischen CUCM und Teams ab. Sie schalten ihn in der Modulauswahl getrennt zu, zusätzlich zu einer der Kombinationen unten oder allein. Für den Anrufstatus von Jabber braucht er zusätzlich CUCM.

Ältere Installationen ohne festgelegte Modulauswahl führt der Manager im Bestandsmodus. Sobald Sie dort Module auswählen, gilt nur noch diese Auswahl.

Mögliche Kombinationen

Gültige Modulkombinationen und ihre Komponenten
Deployment CUCMACDTeams Komponenten zusätzlich zum Kern
CUCM ja nein nein curri-api, curri-nest, enduser-api, enduser-ui, jtapi, phonebook, proftpd
CUCM + ACD ja ja nein CUCM-Komponenten und acd-media
CUCM + Teams ja nein ja CUCM-Komponenten, teams-sbc, teams-ps und acd-media (technisch für den SBC nötig, ohne ACD-Funktionen)
Teams + ACD nein ja ja acd-media, teams-sbc und teams-ps
CUCM + Teams + ACD ja ja ja CUCM-Komponenten, acd-media, teams-sbc und teams-ps

Kernkomponenten in jeder Kombination: admin-api, admin-ui, admin-workers, websocket und public-api. Details stehen unter Architektur.

Gültigkeitsregel

Entweder ist CUCM aktiv, oder Teams und ACD sind gemeinsam aktiv, oder Presence Sync läuft allein ohne Teams und ACD. ACD allein oder Teams allein ist damit nicht möglich. Ungültige Kombinationen lehnt der Manager ab, ebenso die Ressourcendefinition.

Deployment wechseln

Den Deployment-Typ ändern Sie im Manager über die Modulauswahl oder eine Voreinstellung.

  1. Prüfen Sie, ob Ihre Lizenz die neuen Module abdeckt.

  2. Öffnen Sie im Manager die Modulauswahl.

  3. Wählen Sie die Module oder eine Voreinstellung und speichern Sie.

  4. Warten Sie, bis der Status die neuen Module als aktiv anzeigt.

Wichtig

Beim Wechsel starten admin-api, admin-workers, websocket und public-api kurz neu. Oberflächen und Dienste abgeschalteter Module sind danach nicht mehr erreichbar. Wechseln Sie deshalb außerhalb der Hauptbetriebszeit.

Was intern passiert

  1. Der Manager speichert die neue Auswahl in der EasyUC-Ressource.
  2. Komponenten neu aktivierter Module werden angelegt: Deployment, Service und Ingress.
  3. Komponenten abgeschalteter Module werden entfernt: Deployment, Service, Ingress und Routing.
  4. Die Modulliste wird in die Anwendungskonfiguration geschrieben. admin-api, admin-workers, websocket und public-api starten kurz neu, um sie zu übernehmen.
  5. Sobald alles umgesetzt ist, zeigt der Status die aktiven Module.

Welche Daten erhalten bleiben

Beim Wechsel wird nichts gelöscht. Datenbank, Suchindex und Volumes bleiben bestehen.

Die Einstellungen der Teams-Tenants bleiben gespeichert, wenn Sie Teams abschalten. Schalten Sie Teams wieder ein, stehen sie wieder zur Verfügung.

Lizenz

Wichtig

Die Lizenz muss die ausgewählten Module abdecken, denn die Administrationsoberfläche richtet sich nach der Modulliste. Die Lizenz laden Sie in der Administrationsoberfläche hoch, nicht im Manager.